KfW senkt Zinskonditionen für Neubau und altersgerecht Umbauen

KfW senkt Zinskonditionen für Neubau und altersgerecht Umbauen

Die KfW senkt mit Datum vom 10.08.2018 Ihre Zinssätze für einige Programme:

Senkung der Zinskonditionen in einigen KfW-Förderprodukten zum 10.08.2018
(Prog.-Nr.: 148, 153, 159, 220, 270, 276, 292, 293)

Für sanieren, umbauen und neu bauen sind folgende Programme maßgebend:
Programm 153: „Energieeffizient Bauen“
KfW Programm 153

Zinskonditionen KfW Programm 153

Programm 159: „Altersgerecht Umbauen“
KfW Programm 159

Zinskonditionen KfW Programm 159

 

Die kompletten Zinskonditionen der KfW können Sie hier herunterladen.

KfW Zinskonditionen zum 10.08.2018

Hinweise zur Baumängelanzeige

Hinweise zur Baumängelanzeige

Wenn Sie an Ihrem Bauvorhaben Mängel feststellen, müssen Sie das Bauunternehmen, mit dem Sie den dazugehörigen Werkvertrag abgeschlossen haben, zur Mängelbeseitigung auffordern.

Hierbei werden immer wieder Fehler gemacht, die sich bei einer etwaigen späteren juristischen Auseinandersetzung nachteilig für die Bauherren auswirken können. Oftmals werden Mängel gegenüber dem Bauunternehmer nur telefonisch angezeigt. Es kommt sehr häufig vor, dass ein solches Telefonat später von der Gegenseite bestritten wird oder dass Streit über den Inhalt eines solchen Telefongesprächs besteht.

a) Sie müssen die Mängel gegenüber Ihrem unmittelbaren Vertragspartner anzeigen.
Oft werden Mängel auch nicht gegenüber dem Bauunternehmer angezeigt, der mit dem Bauherren den Vertrag geschlossen hat, sondern gegenüber seinen Subunternehmern, die im Auftrag des Bauunternehmers das mängelbehaftete Gewerk ausführten oder gegenüber einem Bauleiter oder einem Architekten.
Da es im Einzelfall oft schwierig ist, zu beweisen, dass dritte Personen für den Bauunternehmer zur Entgegennahme von Mängelanzeigen formwirksam bevollmächtigt ist, sollten sie den sichersten Weg gehen. Gehen Sie keine Risiken ein. Schicken Sie die Mängelbeseitigungsaufforderung in jedem Fall Ihrem unmittelbaren Vertragspartner.
Architekten oder Subunternehmern können Sie hiervon durchaus Abschriften zukommen lassen, dann sind alle Betroffenen informiert.

b) Sie müssen Ihren Vertragspartner mit der Mängelbeseitigung in Verzug setzen.
Hierzu ist es erforderlich, dass Sie eine konkrete Frist zur Mängelbeseitigung setzen. Nach der Rechtsprechung reicht es nicht aus, den Bauunternehmer lediglich aufzufordern, innerhalb von einer Woche vorbeizukommen oder sich den Mangel endlich mal anzusehen oder die Erklärung abzugeben, dass er den Mangel anerkennt.

c) Sie sollten sämtliche Mängelbeseitigungsaufforderungen per Einwurf-Einschreiben versenden.
Oft werden Mängelbeseitigungsforderungen nur per E-mail oder nur per Telefax oder nur per einfacher Post versendet. All diese Versendungsarten reichen nicht aus, um den Zugang der Mängelanzeigen – notfalls vor Gericht – schlüssig zu beweisen.

Selbst der Telefax-Sendebericht eines Telefaxschreibens mit dem Zusatz „OK“ gilt vor Gericht nicht als ausreichender Beweis für den Zugang eines Telefaxschreibens.

Verzichten Sie nicht aus Bequemlichkeit, oder etwa weil ein Einwurf-Einschreiben etwas teuer ist, als ein normaler Brief auf die Versendung per Einwurf-Einschreiben.
Tipp:
Wir raten i.d.R. davon ab, statt eines Einwurf-Einschreibens ein Schreiben per Einschreiben mit Rückschein zu versenden. Bei einem Einwurf-Einschreiben wird dem Empfänger das Schreiben auch dann rechtswirksam zugestellt, wenn er nicht anwesend ist. Der Briefbote wirft den Brief in den Briefkasten des Empfängers und vermerkt diesen Einwurf in einer Zustellungsurkunde. Wenn Sie ein Einwurf-Einschreiben bei der Deutschen Post aufgeben, erhalten Sie einen Einlieferungsbeleg mit der Einlieferungsnummer. Sie können anhand dieses Belegs im Internet feststellen, wann das Schreiben zugestellt wurde. Unter der Internetadresse www.deutschepost.de klicken Sie unter der Rubrik „Onlineservices“ auf „Sendung verfolgen“, dann auch „Einzelabfrage“. Dort können Sie anhand der Sendungsnummer auf Ihrem Einlieferungsbeleg und dem Einlieferungsdatum den Sendungsstatus Ihres Einschreibens ermitteln.

Falls Ihr Bauunternehmen der erbetenen Mängelbeseitigung nicht nachkommt, haben Sie es deutlich leichter, Ihre Anwaltskosten für eine danach entfaltete anwaltliche Tätigkeit erstattet zu bekommen, wenn Sie beweisen können, dass Sie Ihren Bauunternehmer fristsetzend zur Mängelbeseitigung aufforderten.

d) Sie müssen die Mängel genau beschreiben.
Bei einer Mängelbeseitigungsaufforderung müssen Sie den Mangel, so wie er sich Ihnen optisch darstellt, möglichst genau beschreiben. Eine schlagwortartige Mängelbeschreibung („Das Dach ist undicht.“, „Die Dränage ist nicht fachgerecht.“, oder „5 von 9 Innentüren schließen nicht richtig.“) reichen nicht aus und werden von den Gericht nicht anerkannt.

Sie müssen sich also der Mühe unterziehen, die Mängel so genau zu beschreiben, dass ein Fremder das Bauvorhaben betreten und die Mängel ausschließlich anhand Ihrer schriftlichen Beschreibung zweifelsfrei finden könnte.

e) Konkrete, angemessene Fristen setzen
Die Frist zur Mängelbeseitigung muss unmissverständlich und dem Kalender nach berechenbar sein. Bloße Vorgaben wie „kurzfristig“ oder „rasch“ reichen hierzu nicht aus. Nennen Sie ein konkretes Datum, oder ein Datum, das sich in Verbindung mit dem Datum Ihrer Briefes konkret berechnen lässt (z.B. „binnen 3 Wochen ab Datum dieses Schreibens“).

Sie müssen dem Bauunternehmer angemessene Fristen zur Mängelbeseitigung setzen. Hierbei sollten Sie möglichst realistisch einschätzen, wie lange der Bauunternehmer braucht, um die Mängel eventuell zu besichtigen, sodann benötigtes Material zu bestellen und die Mängelbeseitigung vorzunehmen.

Auch ist die herrschende Witterung zu beachten. So wäre es z.B. unzulässig, einen Bauunternehmer zur Beseitigung von Putzschäden am Außenputz des Hauses während einer frostigen Winterphase aufzufordern, weil bei Frost kein Putz aufgebracht werden kann. In einem solchen Fall müssten Sie die Mängelbeseitigungsfrist also auf einen Termin legen, bei dem normalerweise mit ausreichend hohen Temperaturen zu rechnen ist.
übrigens:
Diese Ausführungen gelten nicht nur für private Bauherren. Auch wenn Sie als Bauunternehmer Subunternehmer verpflichtet haben und diese mangelhaft gearbeitet haben, sollten Sie eine solche professionelle Art der Mängelbeseitigungsaufforderung verwenden.
Besonders, wenn der Bauherr Ihnen als Hauptunternehmer Mängel anzeigt, müssen Sie rasch und spiegelbildlich Ihren Subunternehmer in beweisbarer Form fristsetzend zur Mängelbeseitigung auffordern.

Die „richtige“ Bezeichnung der Energieeinsparverordnung EnEV 2014

Die „richtige“ Bezeichnung der Energieeinsparverordnung EnEV 2014

Ja was nun? EnEV2014 oder EnEV2016?

Ich werde als Energieberater immer wieder gefragt, welche Energieeinsparverordnung nun gilt, beziehungsweise welche „Bezeichnung“ die richtige sei. Hier nun die Begründung, damit Sie immer auf der sicheren Seite sind.

Die EnEV wurde zuletzt am 28. Oktober 2015 ergänzt. Frühere Anpassungen und Änderungen beziehen sich auf die Energieeinsparverordnung vom 27. Juli 2007 und die erste Verordnung zur Änderung der EnEV vom 29. April 2009.

Aufgrund von Artikel 1a des 4. Gesetzes zur Änderung des Energieeinsparungsgesetzes vom 4. Juli 2013 (in Kraft getreten am 13. Juli 2013) wurde die 2. VO zur Änderung der EnEV vom 18. November 2013 erlassen. Diese 2. Änderungsverordnung trat am 1. Mai 2014 in Kraft.

In der EnEV 2014 sind die ab 1. Januar 2016 greifenden Verschärfungen enthalten, ohne dass die EnEV neu erschienen ist, beziehungsweise nochmals novelliert wurde.

Daher wird die zur Zeit gültige Energieeinsparverordnung als EnEV 2014 oder Energieeinsparverordnung 2014 bezeichnet.

In Baden-Württemberg wurde die EnEV 2014 mit der Verordnung der Landesregierung und des Umweltministeriums zur Durchführung der Energieeinsparverordnung (EnEV_Durchführungsverordnung – EnEV-DVO) vom 8. November 2016 (Gesetzblatt Nr. 21 vom 25.11.2016, S. 600, berichtigt GBl. Nr. 3 2017, S. 74) eingeführt.

 

Die EnEV-DVO können Sie hier herunterladen.

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Neubau Fjorborg KfW-Effizienzhaus 55

Neubau Fjorborg KfW-Effizienzhaus 55

In diesem Energie Plus Blog – Beitrag darf ich Ihnen heute meine laufende Baustelle als Energieberater und als Bauleiter vorstellen.

Ein Fjorborg-Haus entsteht in Elchingen bei Ulm. Sie fragen sich sicher was ist den ein Fjorborg-Haus.

Fjorborg ist einer der größten Holzhausanbieter in Deutschland. Über 4.000 Holzhäuser wurden im Laufe der 20-jährigen Unternehmensgeschichte geplant und ausgeliefert. Fjorborg-Häuser zeichnen sich durch skandinavisches Design und geprüfte deutsche Bau-Qualität aus. Zu Recht kann man sagen: „skandinavische Architektur trifft deutsche Wertarbeit“. Fjorborg ist ein kompetenter und erfahrener Holzhaus-Anbieter aus Flensburg. Es wird nach individuellen Wünschen gebaut – vom Ausbauhaus bis zum schlüsselfertigen Eigenheim. Fjoborg bietet Bauherren viel Flexibilität und lässt einen hohen Anteil an Eigenleistung zu. Gerade in Baden-Württemberg, dem Land der Häuslesbauer schätzen die Bauherren den Service Eigenleistungen auszuführen, oder wie sehr viele auch meiner Kunden, ihre Handwerker für den Innenausbau selbst auszuwählen und zu beauftragen.

Kompetent und zuverlässig – von Anfang an. Dem kann ich von meiner Seite voll und ganz zustimmen.

Mit einem kompetenten Team an der Seite lässt sich ein Bauvorhaben mit Leichtigkeit umsetzen. Deshalb wird jede Baufamilie während der gesamten Bauphase vom Fjorborg-Team, das aus Holzhaus-Fachberatern, Richtmeistern, Baukoordinatoren und Ingenieuren besteht, beraten und unterstützt. Des Weiteren stehe ich als Energieberater und Bauleiter dem Bauherren zur Seite, erstelle den Wärmeschutznachweis und führe die KfW-geförderte energetische Baubegleitung durch. Durch diese Tätigkeit bietet ich dem Bauherrn als externer Energie-Effizienz-Experte zugleich auch die notwendige Sicherheit in Punkte „Energie sparen“.

Bei diesem laufenden Projekt in Elchingen stehe ich zugleich als Bauleiter und als Energie-Effizienz-Experte der Bauherrschaft zur Seite. Nach der Berechnung des Wärmeschutzes und der Mithilfe bei Beantragung eines KfW-Kredites für dieses KfW-Effizienzhaus 55, stehe ich nun mehrmals vor Ort auf der Baustelle und überprüfe die Handwerker der verschiedenen Gewerke. So soll sichergestellt werden, dass alles so gebaut wird, wie im Wärmeschutznachweis in der Theorie berechnet wurde. Mit Hilfe der digitalen Dokumentation gleich auf der Baustelle, erhält der Bauherr via E-Mail das Ergebnis der Baustellenkontrolle.

Auf Grund des Wunsches der Bauherren, wurden verschiedene Gewerke durch Handwerker vor Ort ausgeführt. Tiefbau, Heizung, Sanitär, Elektro, Fliesen, Bodenbeläge, Malerarbeiten obliegt dabei in der Koordination der Bauherren.

Mögen alle Restarbeiten zum Wohle der Bauherrschaft erledigt werden und einem baldigen Einzug nichts im Wege stehen.

Neubau eines KfW-Effizienzhaus 55

Neubau eines KfW-Effizienzhaus 55

Das eigene Zuhause – endlich mehr Platz für die ganze Familie. Mit einem Garten zum Toben und Gärtnern. Neben der Optik und der Größe Ihres Hauses sind die technischen Eigenschaften, die man als Laie auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt, die den Energiebedarf jedoch beeinflussen, besonders wichtig. Wer energiebewusst baut, spart Geld und steigert langfristig den Wert seiner Immobilie.

Von der Planung über den Bau bis zur Fertigstellung haben wir diesen Bauherren begleitet. Am Anfang steht die Idee des Bauherrn, die ersten Entwürfe werden erstellt und überworfen, geändert, bis das Gebäude allen Ansprüchen entspricht. Nachdem diese Vorarbeiten mit Abgabe des Bauantrages abgeschlossen waren, wurde die Koch-Bautechnik mit dem Wärmeschutznachweis beauftragt. Eigentlich war von Anfang an geplant, das Niveau der aktuellen Energieeinsparverordnung 2014 (mit Änderungen ab 2016) einzuhalten. „Des reicht uns,“ so der Bauherr. Schon während der Berechnung durch uns konnte dem Bauherrn die freudige Botschaft überbracht werden, dass mit sehr geringem finanziellen Mehraufwand sogar ein von der KfW-Bank gefördertes KfW-Effizienzhaus 55 erreicht werden kann. 

Mit Hilfe einer detaillierten Fördermittelberatung durch den Energie-Effizienz-Experten von Koch-Bautechnik und der Kostengegenüberstellung, war man sich am Ende einig, die Förderung in Anspruch zu nehmen. so wurde der Auftrag mit der „energetischen Baubegleitung“ erweitert. Änderungen der Bauteile und Sonderwünsche der Bauherren wurden laufend im Berechnungsverfahren eingearbeitet und aktualisiert. Mit der Baubegleitung vor Ort – also mit mehreren Baustellenbegehungen – durch den Energieberater Koch, wurde die Ausführung der Handwerker mit der Planungsgrundlage überprüft. Selbstverständlich gab es auch auf dieser Baustelle Kleinigkeiten, die die Handwerker dann im Nachhinein eingesehen haben und geändert haben.

So konnte zusammen mit dem Bauherrn ein sehr schönes Einfamilienhaus entstehen, welches durch die Qualitätsüberprüfung auch dem Wärmebedarf entspricht, der vorab per Berechnung erzielt wurde.

Wir wünschen unserem Kunden noch weiterhin viel Kraft bei den anstehenden Außenanlagen, geringen Energiebedarf und eine behagliche Atmosphäre im Gebäude.

Änderung im Förderprogramm Ressourceneffizienzfinanzierung der L-Bank Baden-Württemberg

Änderung im Förderprogramm Ressourceneffizienzfinanzierung der L-Bank Baden-Württemberg

Geförderte Bereiche sind:

– betriebliche Investitionen zur Energieeinsparung bei Maschinen, Anlagen und Prozesstechnik
– energieeffiziente Betriebsgebäude
– Materialeffizienz und Umwelttechnik

Änderungen zum 01.02.2018

Die Darlehen Ressourceneffizienzfinanzierung können mit einem Kombi-Darlehen Ressourceneffizienz der L-Bank im Programmteil C aufgestockt werden. Kleine und mittlere Unternehmen können so insgesamt 10 Mio. Euro für Neubau und Sanierung von Betriebsgebäuden finanzieren.
Größere Unternehmen (Nicht-KMU) können Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Betriebsgebäuden (Effizienzhaus und Einzelmaßnahmen) mit einem Kombi-Darlehen Ressourceneffizienz der L-Bank finanzieren (bis 25 Mio. Euro).
Für geeignete Maßnahmen in Programmteil A und C (Neubau und Sanierung) können die Darlehen und Tilgungszuschüsse als Energieeffizienzbeihilfen gemäß Artikel 38 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) zugesagt werden. Dies erlaubt wesentlich höhere Beihilfeintensitäten von bis zu 50 %. Seit 26.10.2017 ist dies schon für Sanierungsvorhaben in Programmteil C möglich.
Die L-Bank, Bereich Unternehmensfinanzierung, bietet wieder Kombi-Bürgschaften 50 für Darlehensbeträge über 2,5 Mio. Euro an.
Einheitliche Vergütungspraxis bei den Sachverständigengutachten: Die L-Bank übernimmt in den Programmteilen A, B und C Einzelmaßnahmen die Kosten für die Erstellung der Bestätigung zum Antrag durch RKW, Steinbeis Beratungszentren, demea-Beratungsunternehmen und im Expertenatlas der Landesagentur Umwelttechnik (UTBW) gelistete und von der UTBW geschulte Sachverständige.

Des Weiteren gelten ab sofort folgende neue Konditionen

Ab 23.02.2018 bietet die L-Bank alle Darlehen in den Programmteilen A und B nur noch mit Zinsverbilligung und ohne Tilgungszuschuss an. Aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus an den Kapitalmärkten ist nun wieder in fast allen Laufzeitvarianten eine zusätzliche Verbilligung der Sollzinsen möglich.
Im Programmteil C Energieeffiziente Betriebsgebäude entfallen ab sofort die zusätzlichen Tilgungszuschüsse der L-Bank in Höhe von 1 % des Bruttodarlehensbetrags. Die Tilgungszuschüsse aus Bundesmitteln bleiben unverändert bestehen.

Folgendes wird im Programmteil c „Energieeffiziente Betriebsgebäude“ gefördert:
  • Betriebliche Investitionen zur Erhöhung der Energieeffizienz von Betriebsgebäuden
  • Sanierung von bestehenden Betriebsgebäuden zum KfW-Effizienzhaus 100 oder 70
  • Neubau von Betriebsgebäuden als KfW-Effizienzhaus 70 oder 55
  • Einzelne Maßnahmen zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle und/oder Gebäudetechnik bei bestehenden Gebäuden
Einzelmaßnahmen werden in folgenden Bereichen gefördert:
  • Haus- und Energietechnik (Heizung, Kühlung, Beleuchtung, Lüftung, Warmwasser)
  • Gebäudehülle (Dämmmung, Fenster, Türen, Vorhangfassaden)
  • Mess-, Regel- und Steuerungstechnik
  • Gebäudeautomation
  • Anforderungen an die Energieeffizienz

Gefördert werden nur Maßnahmen, die bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen. Bei der Förderung von KfW-Effizienzhäusern sind die technischen Mindestanforderungen auf die Energiebilanz des gesamten Gebäudes bezogen. Bei den Einzelmaßnahmen gibt es maßnahmenspezifische Vorgaben wie zum Beispiel maximal zulässige U-Werte oder anlagenspezifische Kennzahlen.

Die technischen Mindestanforderungen sind in einer Anlage zum Merkblatt zusammengefasst. Die L-Bank übernimmt unverändert die Anforderungen und den Vordruck der KfW aus deren Programm KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren. Die Anlage Technische Mindestanforderungen Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude ist im Download-Bereich verfügbar.

Ein Sachverständiger muss sowohl bei Antragstellung als auch nach Abschluss der Maßnahme bestätigen, dass das Energiesparpotential erreicht werden kann bzw. tatsächlich erreicht wurde.

Mehr dazu siehe Bestätigungen zum Antrag .

Förderfähige Kosten:
  • Investitionskosten, Planung und Beratung
  • Investitionskosten, die unmittelbar mit der Energieeinsparung zusammenhängen
  • Bei Neubauten: Baukosten für das gesamte Gebäude (nur beheizte Flächen)
  • Planung und Umsetzungsbegleitung der Maßnahmen
  • Energiemanagementsysteme
Nicht förderfähig:

Grundstückskosten, Außenanlagen, Inneneinrichtungen, Anlagen mit einer Vergütung nach KWKG oder EEG

Investitionsort

Das Vorhaben muss in Baden-Württemberg durchgeführt werden. Der Sitz des Unternehmens spielt keine Rolle.